Die Mittelschule Hofheim erfüllt mit ihrer Bewerbung alle Kriterien-Punkte und darf sich den Titel „Naturpark-Schule“ hinzufügen. Sie hat neben vielen weiteren Aufgaben, die sie sich stellt, bereits Erfahrung als Umweltschule in den Themenfeldern „Umwelt- und Verbraucherschutz“.
Deswegen wurde sie am 7.Oktober 2024 durch den 1. Vorsitzenden des Naturparks Haßberge, Landrat Wilhelm Schneider, in einer kleinen Feierstunde offiziell zur Naturparkschule ernannt. Neben dem Schulverbandsvorsitzenden und 1. Bürgermeister, Alexander Bergmann, freuten sich die anwesenden Kooperationspartner, der Elternbeirat, die Schülerinnen und Schüler, sowie das gesamte Lehrerkollegium. Der Schulchor unter der Leitung von Juliane Klopf bereicherte diese Feier mit musikalischen Beiträgen.
Nun nutzt die Mittelschule Hofheim den Naturpark Haßberge als vielfältigen Lern- und Erfahrungsort, in dem Natur- und Kultur im direkten Umfeld der Schule für die Schüler und Schülerinnen erlebbar wird. Spannende Exkursionen in verschiedene Lebensräume wecken das Interesse für die Vorgänge in der Natur und die Bedeutung unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Projekttage zu ausgewählten Themen verstärken die ergebnisorientierte Teamarbeit, fördern kreative Ideen und Lösungsansätze. Die Sensibilisierung für die Besonderheiten in der eigenen Heimat wird vermittelt, und schafft einen regionalen Bezug zum Bildungsplan.
Naturparkschulen sind ein Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Umweltbildung ist eine zentrale Aufgabe der Naturparke sowie des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN), der Dachorganisation aller bundesweiten Naturparke und „Naturpark-Schulen“.
Die Mittelschule Hofheim wird sich bei der Vermittlung der fachlichen Inhalte auf außerschulische Kooperationen mit Projektpartnern stützen können. Dazu zählen die Mitarbeiter des Naturparkes Haßberge, Gebietsbetreuer, Natur- und Landschaftsführer, die Land- und Forstwirtschaft, Kultur- und Handwerk, Forscher, Geologen, Künstler, Vereine und Museen sowie interessierte Privatpersonen. Sie sind die wichtigen Akteure und Vermittler, um das vielschichtige Bild eines Naturparkes und seiner Kulturlandschaft sowie der hier lebenden und arbeitenden Bevölkerung abzubilden. Auch wird Geschichtliches, Sagen und Brauchtum aufgegriffen, sie sind ein Bestandteil gewachsener Identität.
Echte Erfahrungen im direkten Lebensumfeld der Schule, vermittelt von authentischen Personen, prägen Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben und konkrete Anknüpfungspunkte für die Schüler und Schülerinnen vermitteln.
Im Projekt „Netzwerk Naturpark-Schulen“ hat der Verband Deutscher Naturparke (VDN) mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) den organisatorischen und inhaltlichen Rahmen für eine dauerhafte Kooperation zwischen Schulen und Naturparken entwickelt. Schulen und Naturparke sind in ein bundesweites Netzwerk eingebunden, dass ihnen eine Plattform für den Erfahrungsaustausch bietet und dem Leitgedanken folgend, die Weiterentwicklung in dieser Form der Umweltbildung unterstützt.
Der Titel „Naturpark-Schule“ ist eine bundesweite Auszeichnung und wird für einen Zeitraum von 5 Jahren verliehen. Zur Weiterführung des Titels ist die Einhaltung der Kriterien-Punkte maßgeblich, ist dies der Fall wird die Auszeichnung jeweils um weitere 5 Jahre verlängert.
Naturpark-Ranger Arno Ludwig
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