erstellt am 13.12.2025

Naturschützer sorgen sich um ungestörten Winterschlaf von Fledermäusen

Wenn es draußen kalt wird und die Insekten verschwinden, ziehen sich unsere heimischen Fledermäuse in die Winterquartiere zurück. Dort halten sie einen besonderen Schlaf – den Winterschlaf. Dieser dauert oft von Oktober bis April. In dieser Zeit fahren die Tiere ihren Körper auf Sparflamme: Ihre Körpertemperatur sinkt auf nur wenige Grad, ihr Herz schlägt ganz langsam und sie atmen nur noch ein- bis zweimal pro Minute. So speichern sie Energie und kommen mit dem gespeicherten „Winterspeck“ über die kalte Jahreszeit.

 

Dass die Ruhezeit ohne Störungen verläuft, ist für die Fledermaus lebenswichtig. Werden die Tiere beim Winterschlaf gestört, wachen sie auf und verbrauchen dabei kostbare Energie, die dann vielleicht am Ende fehlt. Deshalb bitten die Naturschützer, dass die Ruheplätze – zum Beispiel Höhlen, alte Stollen oder Keller – im Winter nicht betreten werden, teilweise sind bekannte Winterquartiere verschlossen und zur Kontrolle werden diese vom den Fledermausfreunden sehr behutsam begangen.

 

Autor: Harald Amon, Arbeitskreis Fledermaus des Bund Naturschutz Haßberge

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