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Veränderung am Steinerlebnispfad auf dem Zeilberg

Der Naturpark Haßberge baut aktuell am Zeilberg eine neue Erlebnisfläche, auf der der Steinbruchbetrieb aktiv nachgespielt werden kann. Dafür wurden 3 Bagger für Kinder und ein Förderturm bestellt. Der vorbereitete Platz, wird ein gigantischer Sandkasten, der sich spektakulär in die Landschaft einfügt.

Blick in den Steinbruch auf dem Zeilberg (N.Schmucker)

Begutachtung der eingefassten Erlebnisfläche durch den Geschäftsführer W. Seufert, die Fläche ist über 13m lang und 5-6m breit (L.Bandorf)

Der aktuelle Stand der Baumaßnahme (N.Schmucker)

Einmalig

Grandiose Aussichten und das Erlebnis „Steinbruch im Betrieb“, das Zeichnet den Steinerlebnispfad aus. Der 3,7 km lange Rundweg, den der Naturpark Haßberge e.V. 2006 eröffnete, ist seitdem eine gelungene Attraktion für Familien und interessierte Wanderer.

Auf dem Weg erwarten den Wanderer oder Spaziergänger einzigartige Aussichten vom Zeilberg in die Ferne und in den noch betriebenen Steinbruch. Im Zeilberg-Kino überblickt man einen Großteil des Naturparks und kann bei gutem Wetter noch weit darüber hinaus blicken. Die Spielstationen die entlang des Weges verteilt sind laden die Kinder ein, interessantes zu lernen und aktiv zu werden.

 

Spielen auf dem Berg

Es braucht bei der neuen Station mit den Baggern ordentlich Energie, um nach dem Anstieg auf die Bergspitze noch tiefe Löcher in den Sand zu graben. Auch die Eltern werden für den Weg belohnt. Von dem wohl höchst gelegenen Spielplatz der Haßberge aus, hat man bis in die Rhön und weit über die bayerische Grenze hinaus, eine überragende Aussicht.

Die neuen Edelstahl-Bagger werden per Hand betrieben und können sich um 360° drehen. Noch ist da, wo später die Kinder spielen sollen, nur ein Loch, dass bereits mit großen Basaltblöcken aus dem Steinbruch eingefasst ist.

 

Veränderung am laufenden Band

Der Steinbruch befindet sich in Betrieb, was gewisse Verhaltensregeln von den Gästen des Weges fordert, aber dafür seltene Einblicke in den Alltag eines Steinbruchs ermöglicht. Durch den täglichen Abbaubetrieb gibt es immer neues zu sehen.

Auch die Natur verändert sich in so einem dynamischen Umfeld rasant. Wo heute noch Felswüste war ist schon im nächsten Jahr wieder alles voller Pflanzen und dann auch voller Tiere. Und kaum ein weiteres Jahr muss vergehen, stehen bereits die ersten jungen Bäume in den Geröllhalden.

Solch ruderale Standorte sind selten und nicht sehr langlebig. Das macht sie, trotz der Umstände des Abbaubetriebes, die mit der Schaffung der Standorte einhergehen, zu wertvollen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen. So können am Zeilberg vor allem wärme- und trockenheitsliebende Arten beobachtet werden, die anderswo kaum vorkommen.

 

Hier zeigt sich, wie so oft in der Natur, dass man nicht alles nur gut oder böse zuordnen kann. Einerseits werden Lebensräume in Anspruch genommen und andererseits werden neue geschaffen. Eine nachhaltige Bewirtschaftung verträgt unsere Natur in der Regel sehr gut, wie man am Steinerlebnisweg am Zeilberg live miterleben kann.

Ein Besuch lohnt sich bereits jetzt auf jeden Fall.

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