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Basaltbruch Bramberg

Ebern, Ruine Bramberg

Am Scheitelpunkt der Straße Bramberg - Hohnhausen führt ein kurzer Stichweg zu dem Wanderparkplatz unterhalb der Burgruine Bramberg. Hier kann geparkt werden. Über dem Wanderweg zur Burgruine sind es ca. 500 m bis zu den Aufschluss. Die Tafel steht vor dem Aufschluss (Betreten auf eigene Gefahr!) unterhalb der Burgruine. Charakteristisch sind die oft zentimetergroßen Olivin-Einschlüsse und der Säulenbasalt.Von der Ruine Bramberg haben Sie einen schönen Blick nach Norden zum Zeilberg (Basaltabbau) und den Gleichbergen in Thüringen.Der Wanderweg (Markierung: “Roter Turm”)  führt uns über Bramberg zurück zu unserem Ausgangspunkt. 

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Blasensandstein Gleisenau

Gleisenau, Geiersrain

Ungefähr 300 m nach dem östlichen Ortsende von Gleisenau (Richtung Breitbrunn) zweigt von der Staatsstraße nach rechts berg-auf ein für den öffentlichen Verkehr gesperrtes Teersträßchen ab. Etwa 400 m oberhalb liegt zur Rechten der Aufschluss (Bild oben). Parkmöglichkeiten sind am Rande der Einmündung des Weges oder im Schloss Gleisenau.Der Blasensandstein und der Coburger Sandstein sind hier nur schwer zu unterscheiden und werden heute in ganz Deutsch-land offiziell als Haßberge-Formation bezeichnet.

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Blick zum "Großen Haßberg"

Königsberg in Bayern, Kuhsteige

Am Ende des Hohlweges des "Kuhsteigs" in Königsberg  hat man einen guten Ausblick auf den Basalthärtling des Ostheimer Hügels und auf den Großen Haßberg. Bei gutem Wetter sieht man sogar die Ausläufer der Rhön. Einen schönen Überblick über das Königsberger Vorland erhalten Sie auch an der Außenmauer der Schlossbergruine. Der Blick vom Standort zeigt die typischen Verebnungsflächen des Gipskeupers. Am Horizont sieht man im Norden den Großen Haßberg, der völlig von Wald bedeckt ist. Er wird vor allem von den Sandsteinen des Sandsteinkeupers und des Rhäts geprägt.Für einen Ausflug mit Kindern bieten sich der Erlebnispfad “Natour Haßberge” und der Waldspielplatz an. Beide befinden sich in der Nähe des Geopunktes.

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Coburger Sandstein

Passmühle, HAS 20

Sie fahren auf der Straße nach Bischofsheim und dann Richtung  Dörflis. Hier biegen Sie nach Neubrunn ab. nach ca. 2 km liegt auf der rechten Talseite der Steinbruch. Die Einfahrt ist an einer dort befindlichen Schranke zu erkennen, wo man auch das Fahrzeug abstellen kann. Zum Steinbruch sind es von hier aus 200 m

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Felsenmeer Lichtenstein

Pfarrweisach, Ruine lichtenstein

Parkmöglichkeit besteht am südlichen Ortsausgang. Unterhalb der Burgruine im Landschaftspark vor dem Walfischfelsen befindet sich die Infotafel. Die Felsen im Landschaftsgarten sind zum Teil in den Burgbau einbezogen und zeigen eine interessante Oberflächenbildung in Form der Wabenverwitterung. Die auf den ersten Blick massigen und fest erscheinenden Sandsteine sind kein idealer Baugrund, denn sie rutschen langsam auf den tonigen Feuerletten hangabwärts. Durch diese leichten Bewegungen wurden die Spalten erweitert und gaben Wasser und Eis Gelegenheit, ihre erosive Wirkung zu entfalten. So entstand ein romantisches Felsenmeer mit Höhlen und Spalten. 

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Feuerletten bei Altenstein

Maroldsweisach, Grillplatz

Der Geologische Punkt  liegt an der Straße von Junkersdorf zum Bergdorf Altenstein. Auf halber Strecke  zur Linken befindet sich der ehemalige Steinbruch, in welchen heute ein Grillplatz eingerichtet ist. Hier finden Sie die Infotafel und Parkmöglichkeit. Zwischen Junkersdorf und Altenstein ist der Feuerletten völlig ungewöhnlich ausgebildet.Durch Bodenbildungsvorgänge wurden hier Dolomite erzeugt, und zwar in einem Ausmaß, der die normalen Sedimente weitgehend verdrängte. Der Steinbruch gibt den besten Einblick in diesen Typ von Sedimenten in ganz Süddeutschland.

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Flugsande Sandhof

Oberhaid, Sandhof

Von dem Sträßchen Oberhaid - Appendorf zweigt ca. 3 km nördlich von Oberhaid vor dem links der Straße gelegenen Hausee ein sandiger Waldweg ab. Hier steht auch die Informationstafel.Bis 1970 wurden die Flugsande im flachen Gruben abgebaut und als Baumaterial oder Stubensande verwendet.

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Grabfeldformation bei Kleinbardorf

Sulzfeld, Kleinbardorf

Der Aufschluss befindet sich direkt an der Staats-straße von Kleinbardorf nach Bad Königshofen. Dieser zeigt den oberen Teil der Myophorienschichten, die heute zusammen mit den darüber liegenden Estherienschichten als Grabfeld - Formation bezeichnet werden. Dieser Aufschluss ist gewissermaßen das Typusprofil für diese geologische Einheit.Bei Kleinbardorf steigt mit dem Judenhügel der Große Haßberg aus dem Grabfeld auf. Von diesem nordwestlichsten Ausläufer der Haßberge, bietet sich ein schöner Ausblick ins Grabfeld. Auf der Höhe liegt auch der Judenfriedhof inmitten einer keltischen Wallanlage. Viele von den Hunderten Grabsteinen gehen bis ins  17. Jh. zurück. 

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Heldburgschichten bei Serrfeld

Sulzdorf an der Lederhecke, Serrfeld

Der Aufschluss befindet sich an der Straße von Serrfeld zur B 279 ca. 1 km von Serrfeld  entfernt (auf der Höhe der Sulzdorfer Mühle). Die aufgeschlossenen Schichten des Keupers besitzen vermutlich das gleiche Alter wie die mächtigen Sandsteine (Coburger Sandstein ca. 200 Mio. Jahre) bei Eltmann und Ebelsbach. Hier finden sich aber nur bunte Tonsiltsteine und dolomitische Mergel (”Steinmergel”) sowie Gips als Knollen und in dünnen Lagen.Vor Sulzdorf a.d.L. biegt rechts eine Straße nach Zimmerau ab. In Zimmerau steht der "Bayern-Turm", von dem man einen umfassenden Blick auf den Grabfeldgau und weit in das Thüringer Land hat. Sehenswert ist die Kirchenburg in Serrfeld aus den 13. Jahrhundert. 

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Keuperschichtstufe

Haßfurt, Uchenhoferstr

Ein guterAusblick bietet sich auf die Front der Keuperschichtstufe vom Parkplatz an der Straße Haßfurt nach Uchenhofen.

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Königsberger Steige "Kuhsteige"

Königsberg in Bayern, Kuhsteige

Man gelangt dorthin, wenn man von der Straße nach Unfinden beim Sportgelände nach rechts einbiegt. Hier besteht Parkmöglichkeit. An der nächsten Abzweigung führt der Weg nach rechts. Am rückwärtigen Friedhofsausgang, beginnt der Geologiepfad, dieser kann nur zu Fuß begangen werden. Auf einer großen und vier kleinen Informationstafeln wird in der vor Ihnen liegenden "Kuhsteige" ein Großteil der Schichten der Haßberge erklärt. Das Profil reicht von den Myophorienschichten bis  ganz oben zum Schilfsandstein.Dem geologisch interessierten Wanderer wird die Route über die Urwiese und nach Unfinden (eindrucksvoller Hohlweg)empfohlen. In Unfinden kann man den charakteristischen Wein der Region probieren. Oder gehen Sie auf Entdeckertour in der Altstadt von Königsberg. 

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Lehrbergschichten am Pfaffenberg

Ziegelanger, Bodenstation

Um zu der geologischen Station zu gelangen sollte man sein Fahrzeug am Parkplatz des Weinwanderweges abstellen. Der Weg führt dann hinauf zum Weinberghäuschen mit den "Bocksbeutelgesicht".

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Ostheimer Hügel

Hofheim in Unterfranken, Zum Streifberg

Den Geologischen Punkt erreicht man von der Ortsmitte Ostheim über die Straße Richtung Goßmannsdorf. Am  Ortsausgang biegt man rechts zum Friedhof ein und erreicht nach 300 m die Tafel, die auf der rechten Seite des Weges. steht. Der Hügel birgt zwei geologische Besonderheiten: Tertiären Vulkanismus und charakteristische Sedimentgesteine der Trias.Wer mehr über den Ostheimer Hügel erfahren möchte, der kann den Erlebnispfad erkunden, die Länge beträgt ca. 4 km. Die Themen gehen  über Basaltabbau, Haßbergblick, Natur und Kulturhistorisches .  

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Rhät und Lias am Grossen Haßberg

Hofheim in Unterfranken, Parkplatz "Sieben Wege" Schwedenschanze

Etwa 500 m oberhalb von Eichelsdorf zweigt von der Staatsstraße Richtung Stöckach nach links die Straße zum Aussichtsturm Schwedenschanze ab.Die Tafel befindet sich im Pavillion am Parkplatz am Ende der Zufahrtsstraße. Von hier aus können sich die erfahrenen Geologen zu Fuß auf die Suche der anderen Sandsteinlager (auf den Rennweg ca. 2,5 km westlich) begeben.Der Turm ist 29,13 m hoch und bietet drei Aussichtsplattformen, deren oberste die Baumwipfel überragt. Der Blick von dort reicht weit über das Grabfeld und die Haßberge, Steigerwald, Spessart, zur Hohen Rhön und zum Thüringer Wald.Der Turm ist von April- Oktober geöffnet. Die Hütte ist nur am Sa., So. u. Fei. von April-Oktober geöffnet.

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Rhät und Lias am Wildberg

Sulzfeld, Finkenweg

Der Aufschluss liegt am Nordostrand des Ferienhausgebietes bei Sulzfeld. Dieses ist erreichbar über die Straße Sulzfeld - Sambachshof. Unmittelbar bei der Einfahrt zur Ferienhaussiedlung muss sogleich in den Weg nach links eingebogen werden, vor dessen Ende der Aufschluss zur Linken liegt. Der Steinbruch zeigt den unteren Teil des Rhäts, sehr schön ist hier eine Bruchstelle im Gestein eine sogenannte Verwerfung, (frühes Erdbeben) zu sehen.Einen schönen Blick hat man von der Ruine Wildberg. Über die Erlebnistour mit der Markierung "Roter Turm" die am Aufschluss vorbei führt gelangen wir zur Ruine Wildberg. 

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Rhätsandstein als Baustein

Ebern, Baunachstraße

Die Tafel steht in Frickendorf, rechts der sehenswerten figurengeschmückten Steinbrücke über die Baunach (datiert 1757). Der Rhätsandstein wurde unter dem Namen "Gelber Mainsandstein" in zahlreichen Brüchen abgebaut. Stillgelegte Steinbrüche liegen am Eichelberg bei Burgpreppach, am Büchelberg bei Sulzbach und oberhalb Nassach an der Nassacher Höhe. Noch in Betrieb ist der Steinbruch bei Burgpreppach am Rauhberg. Für das Reichstagsgebäude in Berlin wurden Sandsteine des Burgpreppacher Bruches verwendet.Heute wird er hauptsächlich für Fassadenverkleidungen und Restaurationen benutzt, früher hingegen war er Baustein vieler Häuser in den Haßbergen. 

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Rhätsandstein bei Buch

Untermerzbach, Burgstall

Auf den Fußpfad, rechts der Tafel, gelangen Sie zu dem ehemaligen “Steinbruch”, den man später als auch als Tanzplatz und Bierkeller benutzte. Hier sehen Sie nach alter Steinhauerkunst behauene Flächen mit Fisch-grätmustern, einen Felsenkeller und Treppen.Im Wald verstreut liegen einzelne Blöcke aus Rhätsandstein, die auf den tonigen Feuerletten langsam den Hang abwärts gleiten und ein kleines Felsenmeer bilden. Als Besonderheit ist hier der Torstein zu erwähnen, der als natürliche Brücke herausgebildet wurde.

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Schilfsandstein bei Eyershausen

Bad Königshofen i. Grabfeld, lahnberg

In Eyershausen biegt man unterhalb der Kirche in Richtung Herbstadt ab und folgt bei der nächsten Abzweigung rechts der aus dem Ort führenden Teerstraße zum Lahnberg. Nach ca. 1 km  erreicht man den Waldrand. Ein nach links abbiegender Naturweg entlang des Waldrandes führt uns kurz darauf zum Eingang des Steinbruches.In bester Steinhauertradition wurden hier einzelne Wände datiert, nachdem man an diesen Stellen den Abbau einstellte. Die eingemeißelten Jahreszahlen aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jh. geben einen guten Einblick in den Abbauzeitraum.Sehenswert ist die Rokokokirche von 1752 in Eyershausen, die mit zu den herrlichsten Kirchen im Grabfeld zählt.

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Schilfsandstein Zeil

Zeil am Main, Mühlleite 2

Der leicht bearbeitbare Schilfsandstein um Zeil machte ihn zu einem begehrten Baumaterial. Besonders schöne steinerne Figuren lassen sich aus dem Gestein hauen.

Geotope | Landform | Nature information

(Kopie) (Kopie)

Lieferanten für Baumaterial und ganz besondere Lebensräume, so zeichnen sich die vielen Steinbrüche im Naturpark aus.

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Unterkeuper bei Rügheim

Hofheim in Unterfranken, Ziegelei

Die Infotafel befindet sich oberhalb der alten Tongrube. Am  Ortsende von Rügheim Richtung Hofheim biegt man links ab und fährt am Buswartehäuschen wieder links. Es geht geradeaus bis zum Friedhof, hier biegt man rechts hinter der Friedhofsmauer in einen Betonweg ein. Der Aufschluss ist nach ca. 400 m geradeaus rechts zu sehen. Der hier zu sehende Löss ist ein eiszeitliches Sediment, welches aus feinem Staub entstanden ist, das während der Kaltzeiten verweht und an bestimmten Orten akkumuliert wurde. Durch Verwitterungsprozesse verliert der Löss seinen ursprünglichen Kalkgehalt, so dass Lösslehm entsteht. In der Grube waren gleich drei verschieden alte Lösse angeschnitten.

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Werksandstein bei Kleinsteinach

Riedbach, Werksteinbruch

In Kleinsteinach auf der Höhe des Sägewerkes biegt man links in eine Asphaltstraße ab und fährt in westliche Richtung. Nach gut einen Kilometer liegt linker Hand ein kleiner bewachsener Steinbruch, der noch recht gut den Werksandstein zeigt. Die Schichten des Unterkeupers sind nur am Rand der Haßberge verbreitet. Die einzige Schicht, die davon regelmäßig von wirtschaftlichem Interesse war, ist der Werksandstein, der den Unterkeuper zweiteilt Gegenüber des Bruches befindet sich der jüdische Friedhof, hier wurden viele der Werksteine als Grabsteine verarbeitet).