Seltene Tiere

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Im Naturpark Haßberge

Mehr als die Hälfte der Fläche des Naturparks ist mit Wald bedeckt. Am Westtrauf sowie im Maintalbereich lösen sich wärmeliebende Eichen-Hainbuchenwälder & Kleinweinberge ab – in den Randbereichen finden sich seltenste Tierarten wie die Schlingnatter. Von Bächen und Flüssen durchzogene Wiesentäler sind Heimat für Insekten & Amphibien. Die in den Bächen immer noch vorkommenden Steinkrebse sowie seltene Libellenarten, wie z. B. die Quelljungfern, sind ein hohes Qualitätssiegel für die Gewässergüte. Überhaupt fühlt sich die Tierwelt im Naturpark Haßberge sichtlich wohl. Bemerkenswert ist das Vorkommen der größten noch heimischen Wildart, des Rotwilds, im Bundorfer Forst. Die Quellen und Quellgräben der Haßberge und des Itz-Baunach-Hügellandes weisen – beispielhaft für ganz Bayern – eine hohe Population von Lurchen, speziell des Feuersalamanders, auf. Die Wälder sind ein willkommenes Refugium für noch gefährdete Arten, wie z. B. Mittelspecht, Waldschnepfe und Schwarzstorch. Der Uhu brütet in einigen der zahlreichen Sandsteinbrüchen. Auch der Biber hat sich, nachdem er lange Jahre verschwunden war, wieder vom Maintal aus im gesamten Gebiet des Naturparks ausgebreitet.

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Biber

Der größte Nager Deutschlands war über Jahre aus unserer Landschaft verschwunden. Die konsequente Unterschutzstellung machte es ihm möglich zurück zu kehren. Mittlerweile sind Biber und vor allem seine Spuren wieder nahezu flächendeckend in und an den Gewässern des Naturparks Haßberge anzutreffen. Das führt leider auch immer häufiger zu Problemen.

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Ebern, Standorttruppenübungsplatz

"Rosi" wird sie in den Haßbergen genannt, die extrem seltene Essigrosen-Dickfühlerweichwanze. Sie kommt im Naturpark wahrscheinlich nur im ehemaligen Standortübungsplatz in Ebern vor und galt deutschlandweit bereits 75 Jahre lang als ausgestorben.

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Der Feuersalamander bewohnt bevorzugt Laubwälder mit kleinen Bächen, wie man Sie im Naturpark Haßberg noch vielerorts vorfindet. Wichtig sind passende Gewässer, in denen sich der Feuersalamander fortpflanzen kann. Die Trockenheit der letzten Jahre erschwehrt ihm das deutlich.

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Die Gelbbauchunke ist auf den ersten Blick wirklich unscheinbar, doch ihr Bauch macht ihrem Namen alle Ehre. Leuchtend gelb strahlt er wenn das kleine Tier sich bedroht fühlt. Das schreckt manchen Feind direkt ab, wenn nicht hat die Gelbbauchunke noch eine Giftschicht auf der Haut die ihr das Leben retten soll.

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Der Neuntöter zeigt ein ganz besonderes Verhalten, er spießt seine Beute auf Dornen auf, was ihm auch den Namen eingebracht hat, da er teils mehrere Opfer auf einem Dorn aufspießt ehe er sie in Ruhe verspeist.

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Schwarzstorch

Der Schwarzstorch ist ein scheuer Bewohner alter, geschlossener Wälder, wie man Sie im Naturpark Haßberg im Bundorfer Forst vorfindet. Wichtig sind zahlreiche Gewässer, in und an denen er ausreichend Nahrung findet.

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Der Uhu hat seinen Namen dank der typischen Balzrufe „Schuhu“. Seine Größe macht ihn zu einer wirklich besonderen Eule.

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Der Weißstorch gilt als Glücksbote und Kinderbringer. Im Naturpark Haßberg ist er das klare Zeichen für den Beginn des Frühlings.

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Die Europäische Wildkatze ist so niedlich wie unsere Hauskatzen, doch ein paar entscheidende Unterschiede gibt es zwischen den beiden. So wird man die Wildkatzen, die durch die Haßberge streifen, wohl leider nie zu Gesicht bekommen. Lockstöcke und Fotofallen haben bewiesen, dass die Wilden Katzen im Naturpark Haßberge heimisch sind.