Eines der bekanntesten heimischen Wildkräuter.

Bärlauch 

(Allium ursinum)

Wildkräuter am Wegesrand: lecker und gesund! Heute geht es um den Bärlauch, eines der bekanntesten heimischen Wildkräuter. Im zeitigen Frühjahr wird der Bärlauch frisch für Pestos, Aufstriche, Wildkräutersalate und Saucen verwendet. Die Blätter des Bärlauchs findet Ihr an feuchten bis nassen, halbschattigen bis schattigen Standorten im Wald – meist im Bachtal bzw. am Bachrand. Zumeist stehen die recht großen, eher zarten Blätter dicht an dicht. Gut erkennen könnt Ihr den Bärlauch am intensiven Lauch-Geruch – den jeder vom Schnittlauch kennt. Trotzdem ist Vorsicht geboten: bitte nur die Kräuter sammeln, die Du auch wirklich gut kennst! Den Bärlauch kann man mit den hochgiftigen Blättern des Maiglöckchens oder denen der Herbstzeitlose verwechseln. Wenn Du jetzt im zeitigen Frühjahr den Bärlauch sammelst, hast Du eines dieser Probleme nicht, denn das Maiglöckchen treibt erst ab Mitte April aus.

Mein Tipp: Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann kaufe Dir in einer Gärtnerei eine Bärlauchpflanze, die Du dann im Garten an einer (halb-)schattigen, feuchten Stelle einpflanzt. Bei guter Pflege (nicht zu trocken!) kannst Du schon im nächsten Jahr Deine Bärlauch-Essensbeilage aus dem eigenen Garten ernten! Hier ein leckeres Rezept für Bärlauch-Pesto:

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Königsberg in Bayern

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