erstellt am 17.01.2026
Autor:Lukas Bandorf
Zu seinem Lieblingsort im Naturpark, der Ruine Bramberg, ist es von dort aus nicht weit, deswegen radelt oder wandert er sehr oft zu den alten Mauern. Da liegt es auf der Hand, dass der 1. Vorsitzende des Naturpark Haßberge e.V., Landrat Wilhelm Schneider, am Donnerstag die offizielle Urkunde zum Naturbotschafter auf der Burgruine Bramberg übergab.
„Das Besondere am Naturpark Haßberge ist für mich die Ruhe, die dieses idyllische Kleinod ausstrahlt. Hier lässt sich die Natur noch in vollen Zügen genießen,“ schwärmt der „Iwinner“ (Ibinder) für „seinen“ Naturpark.
Auszeichnung zum Naturpark-Botschafter
Naturpark-Botschafter*innen unterstützen den Naturpark ehrenamtlich bei seiner Arbeit. Ehrenamtliches Engagement kann ganz unterschiedlich aussehen, so pflegt Herr Rädlein mit seinem Gasthaus in Ibind die Tradition und das Brauchtum der Region. Er organisiert Veranstaltungen wie den "Iwinner Wirtshausgsang" oder den seit 1935 in seinem Gasthaus ansässigen Ibinder Taubenmarkt. Wer am Wochenende um Burgpreppach wandert dem ist die Einkehr zu fränkischen Bratwürsten im Wirtshaus Faber-Rädlein nur wärmstens zu empfehlen.
Landrat Wilhelm Schneider nutzte die Gelegenheit, um sich bei Uwe Rädlein für die Brauchtumspflege und auch für die Unterstützung bei der Erstellung von im Naturpark installierten Panoramatafeln zu bedanken. Der Naturparkbotschafter prüft die Tafeln sowohl mit heimatkundlichem, als auch technischem Knowhow. Hauptberuflich ist er ein vermessungstechnisch ausgebildeter Bauingenieur. „Welchen Kirchturm sieht man denn da in der Ferne?“ oder „Wie heißt wohl der Berg dort hinten?“, das sind Fragen, die Uwe Rädlein mit Hilfe seines Wissens und seiner Geographiekenntnisse problemlos beantworten kann.
Lieblingsplatz – Der Bramberg
Der Bramberg, auf dem die gleichnamige Ruine thront, hebt sich aus der bunten welligen Haßberglandschaft markant heraus. Er ist ein kegelförmiger Berg vulkanischen Ursprungs. Mit ca. 15 Mio. Jahren ist er verhältnismäßig jung, gegenüber dem eigentlichen Haßberg-Hügelland, das sich vor 200 Mio. Jahren aus dem damaligen Keupermeer heraus erhoben hat.
Eine weitere Besonderheit ist die wunderbare Fernsicht zu so vielen neuralgischen Punkten und Flecken des nahen und fernen Umlandes. Eine detaillierte Beschreibung hierzu stellt Uwe Rädlein auf seiner Website www.ibind.de/wandertipps/ruine-bramburg/ausblicke-infos/ bereit.
Sogar die entferntesten Ziele, wie z.B. im Thüringer Wald der Große Inselsberg, im Fichtelgebirge die Bekanntheiten Ochsenkopf und Schneeberg (mit 1.051 m. ü. NN die höchste Erhebung Frankens), oder in der Fränkischen Alp der Hezleser Berg, sind bei klaren Sichtverhältnissen mit der Hilfestellung des passionierten Natur- und Wanderführers aus Ibind zuordenbar.
Das alte Gemäuer des ehemaligen Schlosses (Ruine Bramberg) beherbergte schon vor über 1.000 Jahren Menschen. Heute stehen nur noch Teile der Mauern. „Das Mauerwerk wirkt immer wieder stark auf meine Gedanken – vor allem, wenn ich ganz alleine, entweder früh am Tage, oder spät abends vor Sonnenuntergang, dort oben auf einer der Ruinenmauern sitze“, erzählt Uwe Rädlein. Dabei sind ihm an einem schönen Maitag diese Zeilen eingefallen: „Auf hohem Throne stehe ich, die Heimat mir zu Füßen bunt. Der Kuckuck schallt, mein Herze lacht, ich gebs Euch freudig kund.“
Man merkt es ihm an, ein weiteres großes Faible des Ibinders, dessen familienbetrieblich geführtes Wirtshaus seit 2018 zu Bayerns "100 besten Heimatwirtschaften" zählt, ist der Erhalt und die Weitergabe des heimatlichen Dialekts. Die fränkische Mundart ist ein weiteres Kulturgut, das der Naturparkbotschafter zu pflegen weiß. Er tut dies z.B. bei Auftritten und Vorträgen in seinem "Iwinner Tunnlsaal", welcher von der Regierung von Unterfranken 2015 zum "unterfränkischen Kulturgut" erklärt wurde. Uwe Rädlein agiert hier vor allem in der der fränkisch-lustigen Musikgruppe "Die fümf Iwinner Wirtshaus-Schroller" und im Duo "Die zwää Nachbern" - kongenialer Partner ist dabei sein Freund Bruno Schorn.
Für alle, die den frisch gekürten Naturparkbotschafter selbst einmal erleben möchten bietet er mit Anmeldung Führungen auf den Bramberg an. Wer möchte, kann sich auch mit ihm in Ibind treffen, um Wissenswertes in kurzweiliger und heiterer Art über Berg, Burg und Landschaft zu erfahren. Natürlich können gerne auch andere Ziele im oberen Haßgau mit ihm bereist werden - siehe dazu auch www.ibind.de/wandertipps/ (Kontakt E-Mail: gasthaus@ibind.de).
Uwe Rädlein
Operator
Ibind 6, 97496 Burgpreppach
Fränkisches Gasthaus Faber-Rädlein
Contact person
Ibind 6, 97496 Burgpreppach
Empfehlung
Ganzjährig:
Sonntags ab 19:30 Uhr
Donnerstags, 14-tägig, gerade Kalenderwochen ab 19:00 Uhr
Saisonal geöffnet:
Sonntags, ab nach Dreikönig bis Palmsonntag, jeweils Mittagstisch
Dienstags, Okt. - Mai, 14-tägig “Wirtshaussingen”, gerade Kalenderwochen, ab 18:00 Uhr
Individuelle Öffnungszeiten für Gruppen nach Absprache.
Ibind 6, 97496 Burgpreppach
Fränkisch durch und durch - erleben Sie echte Wirtshauskultur und besondere Veranstaltungen in Ibind, mitten im Naturpark Haßberge
German
Empfehlung
Ebern
Hinauf auf die höchstgelegene Ruine der Haßberge
2:20 h 210 hm 210 hm 8,0 km moderate
Empfehlung
rund um die Uhr geöffnet
HAS60, 97496 Burgpreppach
Die Zufahrt zum Rastplatz befindet sich an der Straße von Bramberg nach Hohnhausen. Der Rastplatz ist ca. 300m von der Straße entfernt.
Empfehlung
Rund um die Uhr
Ruine Bramberg, 96106 Ebern
Schöner Rundblick über die umliegende Landschaft
Empfehlung
Rund um die Uhr
Ruine Bramberg, 96106 Ebern
Der Basaltbruch Bramberg liegt nicht weit von der Ruine Bramberg entfernt.
erstellt am 17.01.2026
Natur-Kultur-Erlebnisführung mit Naturpark-Rangerin Katja Winter
Holzhäuser Weg, 97437 Haßfurt
erstellt am 17.01.2026
Unterhohenried, 28.08.2023 – Der Naturpark Haßberge erweitert sein Angebot um einen für den Naturpark außergewöhnlichen Aussichtspunkt. Denn er liegt außerhalb des Parks.
veröffentlicht am 18.07.2024
Der Naturpark Haßberge hat dieses Jahr seinen 50. Geburtstag. Im Naturpark sind zwei Ranger unterwegs - eine haben wir bei einigen ihrer vielfältigen Aufgaben begleitet.
erstellt am 17.01.2026
Naturpark-Rangerin Katja Winter zieht Bilanz für das Jahr 2021
erstellt am 17.01.2026
Naturerlebnisführung entlang geschichtsträchtiger Orte um Ermershausen
erstellt am 17.01.2026
Oberhaid 02.09.2021. Wer die sonnigen Tage nach dem vielen Regen genießen möchte, für den lohnt sich ein Spaziergang durch Oberhaids Wald.
Ebene, 96126 Maroldsweisach
erstellt am 17.01.2026
Maroldsweisach - Wanderer im beliebten Naturpark Haßberge können sich über ein neues Schmuckstück freuen: in Altenstein, einem idyllischen Ortsteil von Maroldsweisach, wurde eine moderne, überdachte Sitzgruppe errichtet.
erstellt am 17.01.2026
Von Unterhaid gibt es einen Verbindungsweg zwischen dem Naturpark Haßberge und dem Steigerwald. Radfahrer und Wanderer können sich dort nun eine Pause gönnen. Dafür hat die Gemeinde Oberhaid mit dem Naturpark Haßberge einen überdachten Rast- und Informationspunkt errichtet, für den nun die Fördergelder fließen konnten.
erstellt am 17.01.2026
Im Einsatz für Diversität und Vielfalt in den Nationalen Naturlandschaften
erstellt am 17.01.2026
Als bayernweit recht unbekannter und bis dato selbst in der Lokalbevölkerung wenig bekannter Naturpark hat sich der Naturpark Haßberge seit Schaffung der Rangerin-Stelle 2020 und Besetzung der Geschäftsführer-Stelle in Vollzeit 2021 zweifelsfrei rasant und gleichzeitig qualitativ hochwertig weiterentwickelt.
erstellt am 17.01.2026
Unter den Naturparken Bayerns zählt der Naturpark Haßberge, der im Norden des Landes liegt, mit 80.400 ha eher zu den kleineren. Doch was die Vielfalt der Landschaften und Arten angeht, ist er einer der ganz großen.
erstellt am 17.01.2026
veröffentlicht am 03.05.2024
„Schau doch mal hin!“ – unter diesem Motto sind Kinder und Jugendliche aus allen Teilen des Freistaats aufgerufen, die Vielfalt der Bayerischen Natur zu erkunden:
Rund um die Uhr
Ruine Bramberg, 96106 Ebern
veröffentlicht am 22.04.2022
Rundumblick über die Haßberge und weit darüber hinaus
erstellt am 17.01.2026
Nirgends kann man den Frühling intensiver erleben als auf einer blühenden Streuobstwiese. Ein wogendes Blütenmeer, das erste Summen fleißiger Bienen und der berauschende honigsüße Duft, in dem schon die fruchtige Verheißung künftiger Genüsse mitschwingt.
erstellt am 17.01.2026
Aufruf zum Fotowettbewerb „Augenblick Natur!“ 2023