Ein Projekt der Heinrich-Thein-Schule: Obsternte, Baumschnitt, Baumpflanzung und eine Wanderung im Abt-Degen-Weintal führte die Schüler*innen ganz praktisch an die Thematik Streuobst - Äpfel mal nicht aus dem Supermarkt heran.

Die Apfelernte

Am ersten Tag unseres Projektes fuhren wir zu einer Streuobstwiese nach Oberhohenried. Dort wurden wir schon vom Herrn Lothar Seufert (geprüfter Natur- und Landschaftspfleger) erwartet. Nach einem kurzen Kennenlernen erklärte uns Herr Seufert die Bedeutung der Streuobstwiese für die Natur, stellte uns verschiedene Apfelsorten vor und informierte uns über das Vorgehen bei der Apfelernte.

Zuerst sammelten wir die noch verwendbaren Äpfel vom Boden auf und breiteten dann große Planen unter den Bäumen aus, um die herabfallenden Äpfel vor Schmutz zu schützen und sie leichter einsammeln zu können. Wir nahmen Schüttelhaken und Rüttelstangen zu Hilfe, um an die obersten Äste zu gelangen. Manche trauten sich sogar auf die Bäume zu klettern und an den Ästen zu rütteln. Die herabgefallenen Äpfel wurden zunächst in Eimern gesammelt und dann in Säcke umgefüllt, um sie leichter zur Berufsschule transportieren zu können. Nach getaner Arbeit durften wir verschiedene Äpfel probieren und lernten ihre besonderen Merkmale kennen. 

Zwei Tage später verarbeiteten wir die Äpfel in der Schulküche zu leckeren Muffins, zu verschiedenen Kuchen und zum Apfel-Crumble. Die meisten Äpfel wurden aber zum leckeren Bio-Apfelsaft gepresst.

Brigi & Laura

 

Der Baumschnitt

Der zweite Teil unseres Projektes war der Baumschnitt. Nach einer Unterweisung durch Herrn Seufert durften wird insgesamt drei Apfelbäume schneiden. Dabei mussten wir sehr vorsichtig sein, da wir scharfe Werkzeuge benutzten, mit denen man sich leicht verletzen konnte. Unter diesen Werkzeugen waren Astscheren und Sägen in verschiedenen Größen und Ausführungen. 

Beim Baumschnitt muss man darauf achten nur tote Äste abzuschneiden und Äste die miteinander verwachsen sind. Wenn Äste nach unten oder in die ungewünschte Richtung wachsen, sollten sie auch abgeschnitten werden.

Der richtige Schnitt hält den Baum gesund und die Qualität des Obstes wird verbessert.

Elly & Diana

 

Bäume pflanzen auf der Streuobstwiese

Zu Beginn des Tages bekamen wir eine Einführung von Herrn Lothar Seufert, worauf wir beim Pflanzen der Bäume achten müssen. Anschließend fanden wir uns in Zweier-Teams an den mit Holzstickeln gekennzeichneten Stellen für das Einpflanzen der Bäume. Danach holten wir uns die benötigten Werkzeuge wie Harke, Spaten und eine Schaufel. Zuerst versuchten wir den Boden zu bearbeiten, was sehr schwer war. Als das Loch endlich tief genug war, konnten wir die einzelnen Bäumchen in die Erde setzen und wieder mit Mutterboden und Erde bedecken. Im Anschluss wurden neben jedem Baum noch zwei Kanthölzer mit einer Pfahlramme in den Boden getrieben und mit einem kleinen Kantholz verbunden. Hieran konnte der junge Baum dann mit einem speziellen Bast festgebunden werden. Am Schluss wurden die Bäumchen noch mit einem Draht umschlossen, um sie vor Wildverbiss zu schützen. Unser Baum war ein Cox Orange.

Jojo und Hannes

 

Exkursion

Unsere Wanderung begann an der Kirche im Dorf Ziegelanger. Dort trafen wir uns mit unseren Kooperationspartnern Herrn Seufert und Herrn Bandorf, dem Geschäftsführer des Naturpark Haßberge. Herr Bandorf erzählte uns Vieles über die unterschiedlichen landschaftlichen Gegebenheiten im Naturpark Haßberge. Wir starteten unseren Ausflug durch die Weinberge von Ziegelanger und hörten dabei Interessantes zur Geschichte des Weinbaus hier in der Gegend. Als nächstes kamen wir an einem alten Steinbruch aus dem Mittelalter vorbei und konnten Einiges über die Steinbrechzunft in Zeil erfahren. Dann ging es weiter zum „Steinernen Tisch“ einem Aussichtspunkt mit Blick über das Maintal. Im Anschluss führte uns unser Weg zur Burgruine Schmachtenberg mit einer schönen Aussicht. Nach einem Picknick stiegen wir über die Eselssteige hinunter zu den Weinbergen, über die wir wieder zu unserem Ausgangspunkt gelangten.

Leo und Vani

 

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